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Rotmilan - vom Schlamm ins Glück

Ein beherzter Landwirt beobachtete, wie ein Rotmilan einen missglückten Beuteflug hinlegte und im Schlamm des Weihers landete. Ohne zu zögern sprang er ein: Vorsichtig befreite er den Vogel aus dem Schlamm und wusch ihm den gröbsten Schmutz ab.

 

Danach kam der Milan in unsere Auffangstation zur gründlichen Untersuchung. Dort wurde er sorgfältig gereinigt und beringt. Zum Glück hatten sich keine weiteren Verletzungen ergeben – nur der Schreck saß tief.

 

Schon zwei Tage später war der Rotmilan wieder stark genug, um in die Freiheit zurückzukehren. Es handelte sich um ein Weibchen mit Brutfleck – ihr Partner und die Jungen warteten sicher schon sehnsüchtig auf sie. So kehrte sie unversehrt in ihr Leben in der Natur zurück, dank aufmerksamer Beobachtung und schneller Hilfe.

 

"Ich stürzte in den Schlamm des Weihers, gefangen und erschöpft. Jeder Atemzug war mühsam, jeder Flügel schwer. Vorsichtige Hände befreiten mich und reinigten mein Gefieder. Zwei Tage später fühlte ich wieder Kraft in meinen Flügeln – und stieg zurück in die Freiheit"

Bild und Textinhalt mit Genehmigung von Geschäftsführer Alfred Aigner

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